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Deutsche Bischofskonferenz lehnt evangelischen Vorstoß zur Ökumene ab

Die Deutsche Bischofskonferenz hat auf ihrer Frühjahrsvollversammlung vom 1.- 4. März 2004 in Bensberg den Vorschlag der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland), den Pfingstmontag als Tag der Einheit der Christen zu begehen, abgelehnt. Begründet wurde dies mit der Befürchtung, durch ökumenische Gottesdienste an einem Feiertag die Verbindung zwischen Eucharistiefeier und Feiertag zu gefährden. Darüber hinaus werden die bisherigen Möglichkeiten zum gemeinsamen Gebet (Gebetswoche zur Einheit der Christen, Ökumenisches Gebet der Frauen) für ausreichend gehalten.

Der evangelische Landesbischof von Bayern, Johannes Friedrich reagierte auf diese Entscheidung der katholischen Bischofskonferenz mit Bedauern. Er betonte, dass sein Vorschlag nicht darauf ziele, die Eucharistiefeier am Pfingstmontag abzuschaffen, sondern sie durch einen Gottesdienst zu ergänzen. Deshalb ginge die Begründung der Ablehnung an der Sache vorbei. Er hält ausdrücklich an seinem Vorschlag fest.

Thomas Gerold

 

 

 

 

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16.03.2004