Theologie und Glaube


 

Ostern - Christus ist auferstanden

 

Christus ist auferstanden. Das feiern wir heute. Darauf baut unser Glaube. Die Herrschaft des Todes ist gebrochen. Die Herrschaft des Lebens hat begonnen.

Für uns heute ist es kaum vorstellbar, wie es den Jüngern Jesu ergangen sein muss. Noch am Tag davor waren sie zerstreut und verängstigt. Jesus war tot. Mit ihm war die Hoffnung der Jünger am Kreuz gestorben. Jesus schien gescheitert zu sein. Doch dann erwies sich die Situation als völlig anders. Christus ist auferstanden. Gott hat ihn nicht dem Tod überlassen. Gott hat ihm zwar das Kreuz nicht erspart, aber durch die Auferstehung hat er jede menschliche Hoffnung übertroffen.

Wie sehr die Auferstehung die Jünger geprägt hat, zeigt sich an der Entstehung des Christentums. Es ist erstaunlich, wie schnell aus dem verängstigten Häuflein eine in der ganzen Welt verbreitete Kirche wurde, die die Jahrtausende überdauert hat.

 

 

 

 

Nun ist die Auferstehung Jesu kein Ereignis, das nur für sich allein Bedeutung hätte. Er ist der Erstgeborene von den Toten. Wir werden ihm folgen. Sein Schicksal kündigt unser Schicksal an. Mit der Auferstehung Jesu feiern wir zugleich die Hoffnung auf unsere eigene Auferstehung. Wir gehören zu Christus und gehen mit ihm ins neue Leben.

Christus ist auferstanden. Lasst uns das feiern. Lasst uns auf die Auferstehung hin leben.

Thomas Gerold

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