Persönlichkeiten von gestern und heute



"Unendliche Annäherung"

Die Gestalt des Cusanus

 

Teil IV

 

Der Grund-Gedanke des Cusanus: Der Mensch als das lebendige Bild des Schöpfergottes

 

a) Die biblische Auffassung des Menschen als "Bild Gottes" und ihre philosophische Explikation

Es mag für uns heute überraschend und wegweisend zugleich klingen, dass jene philosophische Wesensbestimmung des Menschen, an der Cusanus seine Synthese von Technik und Mystik vollziehen kann, aus einer Vorgabe des christlichen Glaubens entspringt. In seinen Überlegungen geht Cusanus von jenem Schriftwort aus, welches für das biblische Selbstverständnis des Menschen grundlegend ist: An prägnanter Stelle, im Schöpfungsbericht am Anfang der Genesis, heißt es, dass der Mensch nach Bild und Gleichnis Gottes geschaffen ist (Gen 1, 13). Diese biblisch-christliche Wesensbestimmung des Menschen macht Cusanus nun zur Grundlage einer nicht nur theologischen, sondern philosophischen Betrachtung des Menschen. In Gedankengängen, die nicht nur für den gläubigen Christen, sondern prinzipiell für jeden Menschen vernünftig nachvollziehbar sind, macht er einsichtig, welches die Gründe dafür sind, den Menschen als Abbild Gottes zu begreifen.

Um diese biblische Bezeichnung des Menschen philosophisch auszulegen, muss Cusanus sie zunächst im logischen Sinn als Wesensdefinition fassen und deren Elemente einer philosophischen Klärung unterziehen. Das philosophische Verständnis der biblischen Rede vom Abbild gewinnt Cusanus dabei im Rückgriff auf die Grundgedanken der platonischen Ideenlehre. Nach Platon ist etwas in dem Sinne als Abbild zu verstehen, dass es sein Wesen nicht aus sich selbst hat, sondern in einem Teilhabeverhältnis von einer höheren Wirklichkeit her empfängt, welche diese Wesensbestimmungen in idealer Weise vollkommen erfüllt. Wenn etwas als Abbild begriffen wird, so bedeutet dies, dass es nur von seinem idealen Ursprungsprinzip her definiert und verstanden werden kann, an dessen Wesensbestimmungen es Anteil hat. Indem Cusanus die Bestimmung des Menschen als Abbild Gottes vom platonischen Teilhabegedanken her versteht, kann er die volle Tragweite dieser biblischen Vorgabe bewusst machen: Der Mensch empfängt sein Wesen aus der Teilhabe an der höchsten denkbaren, absoluten Wirklichkeit Gottes selbst, hat an den Wesensbestimmungen Gottes Anteil und kann daher nur von den Wesenseigenschaften Gottes her angemessen verstanden werden.

Von daher ergibt sich nun aus innerer Folgerichtigkeit der nächste Schritt in der philosophischen Auslegung des biblischen Datums der Gottebenbildlichkeit: Um die Wesenswirklichkeit des Menschen zu begreifen, muss zunächst nach den Wesenseigenschaften Gottes gefragt werden, da der Mensch als Abbild Gottes ja nur von diesen her verstanden werden kann. Die Frage des Menschen nach sich selbst weitet sich somit zur Frage nach Gott aus. Der Mensch kann sich selbst nur von Gott her erkennen, Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis fallen nach Cusanus in der Bestimmung des Menschen als Abbild Gottes zusammen. Für das Selbstverständnis des Menschen ist daher die Weise, wie von Gott gedacht wird, entscheidend, und zwar in doppelter Hinsicht: Zum einen muss der philosophische Gottesgedanke auf jeden Fall der unbegreiflichen Weite Gottes selbst zu entsprechen versuchen, denn im gegenteiligen Fall hätte dies eine fatale Verengung des Menschenbildes selbst zur Folge. Zum anderen ergibt sich gerade aus dieser unendlichen Fülle von Wesenseigenschaften Gottes die Möglichkeit, auf unendlich verschiedene Weisen vom Wesen des Menschen zu sprechen. Die spezifische Singularität einer bestimmten philosophischen Sichtweise vom Menschen lässt sich darauf zurückführen, dass dabei schwerpunktmäßig eine unter den unendlich vielen Wesensvollkommenheiten Gottes abbildhaft dem Menschen zugesprochen wird.

 

b) Gott als absolute schöpferische Kraft

Um die philosophische Auslegung der Gottebenbildlichkeit des Menschen bei Cusanus zu verstehen, muss daher zunächst festgestellt werden, welche der unendlich vielen göttlichen Wesensbestimmungen Cusanus in den Mittelpunkt seiner Reflexionen stellt. Hier trifft Cusanus nun eine Vorentscheidung, die sein gesamtes philosophisches Denken in spezifischer Weise prägen und ihm seine Eigenart verleihen wird. Da diese Vorentscheidung den darauf folgenden philosophischen Reflexionen vorausliegt, lässt sie sich selbst nicht innerphilosophisch aus denknotwendigen Gründen ableiten. Sie verweist vielmehr zurück auf die für Cusanus individuell-persönliche Weise, die Wirklichkeit zu erleben. In dem Moment, wo er eine bestimmte Wesenseigenschaft Gottes seinen Reflexionen zugrundelegt, wird die singuläre Persönlichkeit des Cusanus für sein Denken bestimmend. In diesem Sinne charakteristisch für das Erleben und Denken Gottes bei Cusanus ist es, dass er Gott vor allem im Hinblick auf seine Wirksamkeit als Schöpfer versteht und ihn als die absolute schöpferische Kraft begreift (Vgl. Idiota de mente 13, Opera omnia 2V, N. 147, 1). Im Unterschied zur aristotelischen Traditionslinie der mittelalterlichen Philosophie mit ihrem Hauptexponenten Thomas von Aquin denkt Cusanus Gott weniger als die absolute Wirklichkeit allen Seins, den reinen Akt (actus purus) (THOMAS VON AQUIN, Summa theologiae I, q. 3, a. 2.); er denkt Gott vielmehr als die absolute Möglichkeit, alles Sein aus dem Nichts hervorzubringen, als das Können-Ist (possest) oder als das absolute Können-Selbst (posse ipsum), wie es in dem von ihm eigens dazu erfundenen, neuen Gottesnamen heißt (Vgl. die Schriften De possest (Opera XI/2) und De apice theoriae (Opera XII)).


c) Die gottebenbildliche Kreativität des Menschen

Diese der mittelalterlich-scholastischen Tradition gegenüber neue Akzentuierung im philosophischen Gottesbegriff hat nun ein völlig neues Menschenbild zur Folge, in dem sich das neuzeitliche Selbstverständnis des Menschen ankündigt. Im Vergleich mit Thomas von Aquin lassen sich die Unterschiede wieder am besten hervorheben: Thomas sieht die Gottebenbildlichkeit des Menschen in der Freiheit des moralischen Handelns nach der Schöpfungsordnung gegeben. Nach Thomas nähert sich der Mensch seinem göttlichen Urbild an, indem er die natürliche Ordnung nachahmt, die von Gott in der Schöpfung vorgegeben ist. (THOMAS VON AQUIN, Summa theologiae I-II, Prolog) Dabei lehnt es Thomas ausdrücklich ab, die schöpferische Potenz Gottes selbst im übertragenen Sinn auch vom Menschen auszusagen: nulla substantia praeter deum potest aliquid creare - kein Wesen außer Gott kann irgendetwas schaffen. (THOMAS VON AQUIN, Summa contra gentiles II, 21) Anders Cusanus: Die Fähigkeit, Neues zu erschaffen, wird von Cusanus erstmals als jene Wesenseigenschaft in den Mittelpunkt gestellt, die den Menschen als Ebenbild Gottes auszeichnet: Nach Cusanus besteht die Gottebenbildlichkeit des Menschen nicht mehr in der Ausrichtung an einer vorgegebenen Schöpfungsordnung, sondern in der Kreativität des Menschen, mit der er selbst schöpferisch neue Ordnungsstrukturen hervorbringen kann. (De beryllo VI, Opera 2XI/1, N. 7, 7)

Wir wollen an dieser Stelle jetzt innehalten und den letzten Gedanken auf unsere Fragestellung nach der aktuellen Bedeutung der Cusanus-Gestalt zurückbeziehen: Wir alle werden darüber staunen, dass die wesentlichen Elemente des neuzeitlichen und gegenwärtigen Selbstverständnisses des Menschen bereits bei Cusanus vorweggenommen sind: Der Mensch ist nicht nur über vorgegebene Ordnungsstrukturen erhaben, er ist auch dazu fähig, sich kreativ seine eigene Welt zu gestalten. Hier ist der Punkt erreicht, wo uns Cusanus so nahe ist, dass wir in ein Gespräch mit ihm eintreten können. In der Begründungsstruktur genau dieses uns vertrauten Gedankens von der freien Kreativität des Menschen begegnet uns aber ein Element, das uns in diesem Kontext zunächst befremdet, weil wir dazu im gegenwärtigen Selbstverständnis des kreativen Menschen keine Entsprechung finden. Die Kreativität des Menschen ist bei Cusanus begründet in seiner Ebenbildlichkeitsbeziehung zu Gott. Die aktuelle Bedeutung des Cusanus liegt nun darin, dass er im Stande ist, uns gerade in der Gemeinsamkeit im kreativen Menschenbild auf eine Dimension zu verweisen, die wir heute nahezu vergessen haben. Wenn wir wissen wollen, was uns Cusanus heute sagen kann, müssen wir also der Frage nachgehen, wie Cusanus den Bezug zu Gott als die Voraussetzung der Kreativität des Menschen versteht.

Ein mögliches Missverständnis möchte ich gleich ausräumen: Man könnte meinen, dass die sich derzeit in ihrer Grenzenlosigkeit auch bedrohlich zeigende Kreativität bei Cusanus durch den Verweis auf den Gottesbezug des Menschen gezügelt und gebremst werde. Radikalität und Modernität des cusanischen Gedankens zeigen sich aber darin, dass gerade das Gegenteil der Fall ist. Die von der Endlichkeit des Menschen bedingte Begrenztheit seiner kreativen Fähigkeiten erfährt nach Cusanus durch den Gottebenbildlichkeitsbezug erst eigentlich ihre Entgrenzung. Und dies aus folgendem Grund: Potentiell, ihren Möglichkeiten nach, unbegrenzt ist die menschliche Schaffenskraft deshalb - und nur deshalb -, weil sie abbildlich teilhat an der absoluten Schöpferpotenz Gottes, die selbst im absoluten Sinne unendlich ist. Durch seine Ebenbildlichkeitsbeziehung zur Unendlichkeit des Schöpfergottes wird also nach Cusanus die kreative Wirklichkeit des Menschen selbst unendlich entgrenzt. (Idiota de mente 13, Opera 2V, N. 148, 8 - 149, 12)



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und in diesem Gedanken führt uns Cusanus wieder zu einer Einsicht über unser aktuelles Selbstverständnis, die wir so nicht erwartet hätten, nämlich dass wesentliche Momente des gegenwärtigen Erscheinungsbildes des kreativen Menschen sich eigentlich aus dem Bezug zum unendlichen Gott ergeben. Dies möchte ich an einem charakteristischen Grundzug unserer wissenschaftlich-technischen Welt demonstrieren, der ihnen hinlänglich bekannt ist und ständig vor Augen geführt wird: Ich meine den rasanten Fortschritt in diesen Bereichen. Die wissenschaftlichen Entdeckungen und die technischen Entwicklungen überholen sich gegenwärtig in einem Tempo, bei dem der Normalverbraucher oft gar nicht mehr mitkommt. Cusanus würde danach fragen, unter Voraussetzung welcher Bedingungen dies möglich ist, und darauf die folgende Antwort geben: Im rasanten technischen Fortschritt zeigt sich, dass der Mensch unaufhörlich etwas Neues hervorbringen kann. Diese Fähigkeit hat der Mensch nach Cusanus deshalb, weil er in der Unabschließbarkeit seiner Produktivität die Unendlichkeit seines göttlichen Urbildes nachahmt und so seine Gottebenbildlichkeit verwirklicht. Wenn der Mensch wie heute in Technik, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kunst, Kultur, Philosophie und allen anderen möglichen Lebensbereichen ständig neue reale und virtuelle Welten hervorbringt, so bildet er darin die unendliche Schöpferkraft des göttlichen Lebens ab. Wir wollen diesen entscheidenden Gedanken wieder bis in seine letzte Konsequenz zuspitzen, um uns erneut davon überraschen zu lassen, wie Cusanus die scheinbar unüberwindbaren Gegensätze unserer heutigen Lebenswelt in einer Synthese vereinen kann: Die Beschäftigung mit dem wissenschaftlichen und technischen Fortschritt steht nicht in Konkurrenz zum religiösen Verhältnis des Menschen zu Gott. Im Gegenteil: Je intensiver der Mensch sich kreativ in die Welt hinein entfaltet, desto mehr nähert er sich seinem Schöpfergott an. Nach dem cusanischen Gottebenbildlichkeitsgedanken fallen Selbst-, Gottes- und Weltbezug des Menschen zusammen. Nur über seine kreative Selbstentfaltung in die Welt kann der Mensch seine wesenhafte Gottebenbildlichkeit und damit seinen Bezug zum Schöpfergott verwirklichen. Wenn ich im Titel meines Beitrages von der "Unendlichen Annäherung" spreche, so meine ich damit jene mit der gottebenbildlichen Wesenswirklichkeit des Menschen identische Grundbewegung, durch die sich der Mensch seinem göttlichen Urbild annähert, wenn er sich immer neu und unabschließbar in den Fortschritt der Welt hinein entfaltet.

In der Rede von der "unendlichen Annäherung" kann ich das Grundanliegen meines Beitrages vermitteln: die aktuelle Bedeutung des Nikolaus von Kues. Im Gedanken der "unendlichen Annäherung" fokussieren sich jene beiden Dimensionen, die Cusanus heute eine einzigartige und zukunftsweisende Bedeutung verleihen: Die Gemeinsamkeiten mit der gegenwärtigen Selbsterfahrung des Menschen sind hier verknüpft mit dem Verweis auf jene Dimension, die uns heute zunehmend verloren geht. Wie Cusanus in seinem Gedanken von der Kreativität des gottebenbildlichen Menschen die gegenwärtig dominierende wissenschaftlich-technische Welterschließung vorwegnimmt, wurde schon hinlänglich besprochen.

 

d) Das unendliche Geheimnis Gottes als Voraussetzung der technisch-wissenschaftlichen Weltgestaltung

Es gilt nun nachzuvollziehen, wie Cusanus ausgerechnet in der technischen Produktivität des Menschen jene uns heute fehlende Dimension findet, die ich vorhin als die mystisch-innerliche bezeichnet habe. Der Weg dazu ist ein philosophischer, denn er führt über die philosophische Grund-Frage nach den Voraussetzungen und Bedingungen dafür, dass etwas so sein kann, wie es ist. In diesem Zusammenhang darf ich einen bereits erklärten Gedanken kurz in Erinnerung rufen: Als Möglichkeitsbedingung für den unaufhörlichen und unabschließbaren technischen Fortschritt wurde von Cusanus entdeckt, dass sich der Mensch darin der Unendlichkeit seines göttlichen Urbildes annähert. Gerade in dieser Entdeckung liegt nun die mystische Dimension des technischen Selbstvollzugs des Menschen verborgen: Da die Unendlichkeit Gottes, die der Mensch in all seinen kreativen Hervorbringungen anzielt, unerreichbar und unbegreifbar bleibt, begegnet der Mensch in seiner wissenschaftlich-technischen Weltgestaltung stets und unausweichlich dem göttlichen Geheimnis. Wenn der Mensch auf die Unendlichkeit Gottes als die Voraussetzung seiner eigenen unendlichen kreativen Potenz blickt, so gelangt er an die Grenzen seines Begreifen-Könnens; er übersteigt darin paradoxerweise zugleich seine Endlichkeit in der mystischen Erfahrung des unendlichen Gottes.

Hier ist nun der Grund dafür gefunden, warum nach Cusanus der Techniker zugleich der Mystiker sein kann, warum das Wort Experiment zugleich den wissenschaftlichen Versuch und das mystische Erleben bezeichnet und warum der Experte zugleich der Idiota, der unwissende Laie ist. In dem Moment, wo der Mensch durch den denkenden Rückgang in sich selbst die Unendlichkeit Gottes als das Urbild seiner technisch-wissenschaftlichen Kreativität entdeckt, übersteigt er die Grenzen seines intellektuellen Begreifen-Könnens in einem ekstatischen Akt mystischer Schau. Um es pointiert an einem Bild aus der gegenwärtigen Lebenswirklichkeit zu veranschaulichen: Cusanus entdeckt die tiefere Einheit, die etwa zwischen einem Besuch der hektischen Hannoveraner Computermesse Cebit und einem stillen Betrachtungsweg durch den Kreuzgang des Brixner Domes besteht!

Wir wollen kurz die eigentliche und heute wegweisende Tiefendimension dieses cusanischen Gedankens hervorheben: Sie liegt meines Ermessens nicht nur darin, dass Cusanus in den technischen Produkten des Menschen den unendlichen Gott als deren Voraussetzung entdeckt. Entscheidend ist darüber hinaus die Weise, wie Cusanus zufolge der Mensch mit dieser absoluten, göttlichen Voraussetzung seiner technischen Kreativität in Berührung kommt: Weil die Unendlichkeit Gottes weder in ihrer Fülle begriffen noch wie ein anderes Objekt abgegrenzt und definiert werden kann, ist letztlich nicht das rationale Denken der Ort, wo der Mensch den Grund seiner weltgestaltenden Selbstverwirklichung unmittelbar berührt, sondern dies geschieht in der mystischen Dimension affektiv-emotionaler Erfahrung. Die Entdeckung des Cusanus, dass die technisch-wissenschaftliche Produktivität des Menschen letztlich in einer affektiv-mystischen Gotteserfahrung gründet, scheint mir für die gegenwärtige Auseinandersetzung mit den ethischen Fragen der Technisierung von entscheidender Tragweite zu sein. Cusanus packt das Problem, wie die technische Welt menschenwürdig gestaltet werden kann, gleichsam an der Wurzel: Die Ursache für diese Probleme liegt darin, dass wir sie auf dem Weg des rationalen Begreifens lösen wollen. Da das Entscheidende, der letzte göttliche Grund aller Dinge aber nicht begriffen, sondern nur gefühlt werden kann, lässt sich die Würde alles Seins nur wahren, wenn wir die Dinge nicht begreifen wollen, sondern lieben. Wer ein Ding liebt, der zerstört es nicht, wie hinfällig es auch sein mag. Die Ethik der Technik muss eine Ethik der Liebe werden.

Martin Thurner

Unendliche Annäherung - Die Gestalt des Cusanus

 

Literatur

  • GERDA VON BREDOW, Der Geist als lebendiges Bild Gottes (Mens viva dei imago), in: Im Gespräch mit Nikolaus von Kues, Münster 1995, 99-109.
  • MARTIN THURNER, Die Einheit von Selbst-, Welt- und Gottesbezug nach Nikolaus von Kues, in: Martin Thurner (Hg.), Die Einheit der Person. Beiträge zur Anthropologie des Mittelalters (Richard Heinzmann zum 65. Geburtstag), Stuttgart u.a. 1998, 373-397.
  • MARTIN THURNER, Gott als das offenbare Geheimnis nach Nikolaus von Kues, Berlin 2001.
  • MARTIN THURNER, Theologische Unendlichkeitsspekulation als endlicher Weltentwurf. Der menschliche Selbstvollzug im Aenigma des Globusspiels bei Nikolaus von Kues, in: Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft 27 (2001) 81-128.

 

Dr. Martin Thurner ist Privatdozent für Christliche Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximillians-Universität München. Seine Habilitationschrift Gott als das offenbare Geheimnis nach Nikolaus von Kues ist 2001 beim Akademie Verlag erschienen

 

 

 

 

 

 

 

 

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06.03.2005